Festival Imago Dei

© Sascha Osaka / Imago Dei

Vorwort

Von Nadja Kayali

Liebe Gäste von Imago Dei, 
was bedeutet für Sie Freiheit? Für mich ist es ein Schlüsselwort, besonders in Verbindung mit Stefan Zweigs bewegendem Satz: „Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit, Freiheit von den Menschen, von den Meinungen, von den Dingen, Freiheit zu sich selbst.“ Freiheit bedeutet nicht nur, die eigene, ganz persönliche Entwicklung des sich Loslösens und zu sich Kommens. In der Freiheit schwingt die Wahrnehmung der Gesamtheit mit, das große Ganze, das Miteinander, um das wir gerade so sehr ringen in der Welt. 

Das Festival Imago Dei findet in einer Zeit des Jahres statt, die Hoffnung verströmen soll, die einen Neubeginn in Aussicht stellt. Gerade das inspirierende Ambiente der säkularisierten Minoritenkirche in Krems ist der richtige Ort, um sich durch Musik und Literatur zum Nachspüren darüber anregen zu lassen, welch großer Wert in der Freiheit liegt, für Sie persönlich und für uns alle! Deshalb habe ich „Freiheit“ in diesem Jahr als Motto gewählt. Die verschiedenen Konzerte spiegeln unterschiedliche Facetten davon und bringen wieder eine Mischung aus Bekanntem und Neuem. 

© Walter Skokanitsch Trifoliata
Lettischer Jugendchor "Kamer..." im Klangraum Krems Minoritenkriche
© Gerald Lechner

Wegweiser zu den Programmschienen

© Sascha Osaka, osaka.at