© Kriz Olbricht

Anna Schütten (*1989 in Köln) hat Freie Kunst an der Kunstakademie Karlsruhe und Epistemische Medien (Klang & Realität) an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf studiert. Neben Einzel- und Gruppenausstellungen besteht ihre künstlerische Praxis aus interdisziplinären und kooperativen Ansätzen, ist bspw. im Team der Simultanhalle Köln, beim grapefruits zine und hat 2019 das mæro ensemble mitbegründet. Für ihre Projekte erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Förderungen, etwa die Artist-in-Residence des Global Forest e.V., St. Georgen (Schwarzwald), das NEUSTARTplus Stipendium der Stiftung Kunstfonds und das Recherchestipendium für Musik der Stadt Köln.

Anna Schütten sucht nach Rhythmen. Manchmal sind es stumme Rhythmen, Bildabfolgen im Alltäglichen. Oder für uns nicht hörbare, etwa verdeckt unter Wasseroberflächen. Mit Mikrofon und Recorder nimmt sie die abstrakt wirkenden Patterns der Umgebung auf und macht die Field Recordings zu Ausgangspunkten einer möglichen Musik. In ihren ortsspezifischen Installationen und Performances greift sie die akustischen Eigenschaften der Ausstellungsorte auf und verschiebt den Fokus auf das marginal Wahrnehmbare.

Während der Residency in Krems wird sie einen Soundwalk entwickeln, bei dem sie mit einer Gruppe von Interessierten in die Unterwasser-Biophonien der Kremser Gewässer hineinhört.

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