Freitag
10. Oktober 2008

Klangraum Krems Minoritenkirche

Akemi Takeya & Guests: Metalycée / Keiko Higuchi Red Point

Teil 1 – s.e.e.d. / Teil 2 – s.h.o.o.t. / Teil 3 – b.l.o.o.m.

Akemi Takeya aka Dahlia Lana: Konzept, Regie, Choreographie, Komposition, Screening, Performance; Tanja Tomic: Strukt: Visual Environment
Metalycée: Armin Steiner: Moogund; Bernhard Breuer: Schlagzeug; Matija Schellander: Bass; Nik Hummer: Trautonium; Keiko Higuchi: Stimme, Klavier

Akemi Takeyas Performancestück „Red Point“ stellt eine symbolische Metapher des Lebens dar, die sich ständig verändert, verwandelt und andere Formen annimmt. Das Stück strebt eine zeitgemäße Form des künstlerischen Selbstportraits mit einer charakteristischen Dramaturgie an, die bestimmte Arten der „Interpretation“ einsetzt: Lautmalerei in der Bewegung des Körpers und multiple vokale Progression. Beide Motive beruhen auf der Synchronisation der Atmungsmechanismen des menschlichen Körpers und auf geometrisch entworfenem Klang. Das Stück entsteht in Kooperation mit der Wiener Band Metalycée sowie mit dem Kollektiv Strukt für die Projektionen; als Gastmusikerin aus Japan tritt Keiko Higuchi auf.
Das Herzstück aller Klänge, Bilder und Texte sind Akemi Takeyas „Geschichten“: als Japanerin eine Fremde in der westlichen Welt, als Mensch und als Performerin – innerlich wie äußerlich – immer in individuell-kreisender Bewegung, in von Kulturkonflikten geprägten Begegnungen.

Akemi Takeyas vielseitige Ausbildung in Japan sowie ihre Kooperationen mit Künstlern aus verschiedenen Gebieten machen Takeya zu einer universell begabten Protagonistin im Spannungsfeld zwischen östlicher und westlicher Kultur, Tradition und Moderne. Sie kooperiert mit Künstlern in den Bereichen Tanz, Theater, Film/Video, Fotografie und Musik.

Metalycée wurde von Armin Steiner und Nik Hummer den Soundartists thilges 3 gegründet. Seit 2007 sind die Sängerin Melita Jurisic, der Schlagzeuger Bernhard Breuer und der Bassist Matija Schellander Mitglieder der Gruppe. „Sie haben eine neue Form der Härte ohne Brutalität erfunden. Ähnlich den Drone-Bands ist hier nicht Geschwindigkeit das Kriterium, sondern Tiefe, in allen Belangen.“

Keiko Higuchi studierte unterschiedliche Stimmtechniken sowie Bewegung. Ihre musikalische Arbeit reicht von Performances mit Tänzern und anderen Improvisationskünstlern bis hin zu ihrer jüngsten Soloarbeit die sie nicht nur als Stimm-Performerin sondern auch als Sängerin deren Repertoire von Coversongs über Pop, Rock bis hin zu Jazz und Blues ausweist.

© Akemi Takeya, Keiko Higuchi, Metalycée

© Akemi Takeya, Keiko Higuchi, Metalycée

Akemi Takeya

Metalycée