Samstag
23. März 2013

Klangraum Krems Minoritenkirche

19:00

Pandit Hariprasad Chaurasia

Hariprasad Chaurasia (Bansuri)
Debopriya Ranadive (Bansuri)
Vijay Ghate (Tabla)
Bhavani Prasad Kathak (Pakhawaj)

25,-/22,-

In Kooperation mit Osterfestival Tirol
Schallaburg - Das Indien der Maharadschas

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Pandit Hariprasad Chaurasia Bansuri - Das göttliche Instrument des Lord Krishna

LINK: DOWNLOAD ABENDPROGRAMM

Am Anfang war das Licht, in dem Vishnu wohnte, der Gott der Sonne, der Alldurchdringende, der die Zeit in Bewegung setzte. Der Gott der Rituale und Schöpfer der Urkraft der Götter, die die Welt hervorbringen. In seiner achten Inkarnation ist Vishnu der Mythologie nach als Krishna unter die irdischen Lebewesen gekommen, die er alle, Menschen und Tiere, wie ein indischer Orpheus durch sein betörendes Spiel auf der Bansuri verzauberte, der Querflöte aus „bans“ (Bambus) und „sur“ (Klang), deren Grifflöcher herausgebrannt werden. Sie ist nicht nur ein Stück aus Bambus, ohne sie konnte Krishna keinen Frieden haben und bringen. Mit ihren Tönen wurde Freude in die Herzen der Wesen gegossen. Jedem Wesen um den Bansuri spielenden Krishna schwanden die Sinne. Der ewige Klang des göttlichen Instruments schwebt für immer in der Luft und wird von Meistern der Bansuri, wie Pandit Hariprasad Chaurasia in unserer Zeit, wieder in irdische Sphären geholt. Hariprasad Chaurasia aus der göttlichen Stadt Allahabad im selben Bundesstaat Uttar Pradesh wie der angenommene Geburtsort Vrindavan des Krishna, hat das Bansuri-Spiel wie keiner vor ihm über den ganzen Erdball gebracht. Sein aus Konzerten bestehendes Leben führte ihn zu musikalischen Begegnungen mit Musikern wie John McLaughlin und Jan Garbarek. Der auch als Direktor des Weltmusik-Instituts in Rotterdam wirkende Musiker, der in seinem Heimatland als Komponist von Musik für Bollywood-Filme Popularität erlangte, verschmilzt die respektierte Tradition des indischen musikalischen Stils mit neuen Ideen und Weiterentwicklungen. Verzierungen und Skalen aus Shrutni (Mikrointervallen) und ein vielfaltig pulsierender Rhythmus losen einen beschwörenden musikalischen Fluss aus, in dem leidenschaftliche und sehnsüchtige Gefühle mitströmen und der aus der Genesis in die Gegenwart führt.


FILM BEGLEITPROGRAMM
Kino im Kesselhaus, 23. Marz, 17.00
SIDDHARTHA
>>USA 1972 >>Regie: Conrad Rooks
Legendare Verfilmung der berühmten Erzählung von Hermann Hesse, die einen jungen indischer Brahmanen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens begleitet. (Freier Eintritt mit gültigem IMAGO DEI -Ticket für den 23. März. Wir ersuchen um Reservierung beim Ticketkauf IMAGO DEI.)

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