Samstag
10. März 2012

Klangraum Krems Minoritenkirche

Junge Philharmonie Wien Das Licht der Melodie

18:30 Einführungsgespräch: Albert Hosp
19:30 Junge Philharmonie Wien (Leitung: Michael Lessky), Adrian Eröd (Bariton)


Anton Webern

Sechs Orchesterstücke op.6 (1909)
Gustav Mahler
Kindertotenlieder (1901-1904)
Franz Schubert
Sinfonie Nr 7 h-Moll „Unvollendete“ (D 759) (1822)


„Du musst nicht die Nacht in dir verschränken, musst sie ins ew‘ge Licht versenken.“
Friedrich Rückert (aus: Kindertotenlieder, „Nun will die Sonn‘ so hell aufgeh‘n“)

Durch die österreichische Musik zieht sich eine untrennbar miteinander verbundene Linie von Franz Schubert über Gustav Mahler zu Anton Webern. Die Junge Philharmonie Wien begibt sich auf einen Weg von der vollendeten Melodik der „Unvollendeten“ Sinfonie Schuberts über die melancholischen Liedmelodien Mahlers zu Weberns Orchesterstücken, in denen all das Vorangegangene in kurzen Liedformen reiner lyrischer Natur noch einmal aufleuchtet.

All die Melodien legen sich wie Seligkeit über die musikalischen Auseinandersetzungen: über Schuberts Aufschreie der Verlassenheit in einem unbegreiflich großen Kosmos, Mahlers trauervolle Erinnerungen an den Tod von Geschwistern und schreckliche Ahnungen in den Vertonungen von Versen aus Friedrich Rückerts „Kindertotenliedern“, Weberns erschütterten orchestralen Gang durch die Erwartung, Gewissheit, Tragik und Erinnerung von Unheil.

Kat. I: 29.- / 26.-
Kat. II : 25.- / 22.-


In Kooperation mit Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft


© Nikolaus Karlinský

© Nikolaus Karlinský