Montag
25. April 2011

Klangraum Krems Minoritenkirche

J.S. Bach Osteroratorium Cappella & Chorus Musica Sacra Krems

EINFÜHRUNGSGESPRÄCH VON MANFRED PERMOSER (18 UHR)

JOHANN SEBASTIAN BACH (19 UHR)
OUVERTURE D-DUR BWV 1068

HUBERT GAISBAUER
DAS KLEINE MÄDCHEN HOFFNUNG – UNSTERBLICH (CHARLES PÉGUY)

JOHANN SEBASTIAN BACH

SANCTUS-BENEDICTUS AUS DER MESSE IN H-MOLL BWV 232

JOHANN SEBASTIAN BACH
OSTERORATORIUM BWV 249

CAPPELLA MUSICA SACRA & CHORUS MUSICA SACRA KREMS
Ellen van Lier (Sopra); Martina Parzer (Alt); Daniel Johannsen (Tenor); Markus Volpert (Bass); Alfred Endelweber (Musikalische Leitung)

Ach, könnt es doch nur bald geschehen, Den Heiland selbst zu sehen! J. S. Bach, Osteroratorium, Rezitativ von Maria Jacobi und Maria Magdalena


Die Hoffnung auf das Wunder der Auferstehung wird zum Ausklang von „Imago Dei“ mit Johann Sebastian Bach genährt. Wunderwerke an Musik aus drei verschiedenen Schaffensbereichen werden von der Cappella und dem Chorus Musica Sacra Krems und deren Leiter Alfred Endelweber zu einem organischen Geistlichen Konzert verbunden. Der Bogen spannt sich von festlicher Instrumentalmusik in der Gottes-Tonart D-Dur (D für Deus) über zwei Messsätze, die in der Tempelvision des Propheten Jesaja ausgelöste Anrufung Gottes („Sanctus“) und die vom Einzug Jesu in Jerusalem ausgehende Anrufung Christi („Benedictus – Hosanna in excelsis“), zur oratorischen Frohbotschaft über die Auferstehung des Herrn. Das Osteroratorium, das Bach auf der Basis von Musik einer Glückwunschkantate für Aufführungen in den Leipziger Hauptkirchen zusammenstellte, vereint auf hoffungsfrohe Weise die Berichte von Maria Jacobi, Maria Magdalena, Petrus und Johannes von der Entdeckung des leeren Grabes Jesu mit stillen wie lauten Freudengesängen über die Auferstehung. Auf den tänzerischen Charakter der Arien, die im Stile von Menuett, Bourrée und Gavotte im Osteroratorium erscheinen, stimmen die Tanzsätze der am französischen Stil orientierten Ouverture D-Dur ein. Den wie eine Gigue pulsierenden Schlusschor des Oratoriums, „Preis und Dank / Bleibe, Herr, Dein Lobgesang“, bereitet das vorbildhafte und knapp davor komponierte, dreieinige „Sanctus“ auf, das Bach später in die Architektur seiner Messe h-Moll integriert hat. Die sich im Schlusskonzert von „Imago Dei“ daran anschließende „Benedictus“-Arie für Tenor und konzertierende Traversflöte aus der h-Moll-Messe findet ihre Entsprechung kontemplativer Lobpreisung des Herrn in der Arie „Seele, Deine Spezereien“ für Sopran und Traversflöte im Osteroratorium. Bachs große musikalische Hoffnungsträger werden ergänzt durch Dichterworte aus dem „Mysterium der Hoffnung“ von dem französischen, im Ersten Weltkrieg gefallenen Schriftsteller Charles Pierre Péguy: Das Mädchen Hoffnung überflügelt seine Geschwister Glaube und Liebe.

IM ANSCHLUSS AN DAS KONZERT LÄDT DER VEREIN DER FREUNDE DER KUNSTMEILE KREMS ZU WEIN UND BROT.

KAT I: € 36.- / 32.-
KAT II: € 30.- / 27.-
KAT III: € 22.- / 20.-

IN KOOPERATION MIT LUDWIG RITTER VON KÖCHEL-GESELLSCHAFT, MUSIK IN KREMS 2011, KIRCHENTONART

© Promotionfoto

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